Herzlich willkommen zum 389. Luther-Abendgebet am Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 2025
Dies ist die Nacht aller Nächte, die Heilige Nacht. Die bekannten Melodien, leuchtende Christbäume, Geschenke, in Familie und Gemeinschaft oder auch ganz allein:
Herzlich willkommen zu einem weihnachtlichen kurzen Luther-Gebet.
Wir nehmen uns ganz persönlich Zeit für eine Kerze, schöne Musik, Gebet und Segen.
Wir halten inne, kommen zur Ruhe.
In allem, was in dieser Welt und in unserem Leben geschieht und sich wandelt: Gott bleibt, unser Gebet bleibt.


Bilder: Krippe Martin-Luther-Kirche Zürich
Musik: „Ich steh an deiner Krippen hier“, J. S. Bach BWV 248 aus dem Weihnachtsoratorium, MDR-Rundfunkchor Leipzig.
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=aUklW0N9H-g
Ich steh an Deiner Krippen hier:
„Ich suchte Gott bei den Menschen
und fand
Eine Hand die mich suchte,
und fand
einen Arm, der mich umfasste
und fand
einen Mund der zu mir JA sagte.
Ich fand
Gott nach langem Suchen:
arm, nicht mächtig, nicht prächtig, sehr bescheiden, alltäglich, mit einem Lächeln durch die Zeiten.
Das erreichte mich in meinen Dunkelheiten.
Gott fängt klein an, auch bei mir.“
(Hans-Dieter Hüsch, Kabarettist)
Darum ist dies eine stille heilige, besondere Nacht, von der etwas ausgeht für die kommenden Zeiten.
Darum: Frohe und Gesegnete Weihnachten 2025!
Pfarrer Thomas Risel mit Pfarrerin Marion Werner

Bild: Christbaum Martin Luther Kirche Zürich 2025
Herzliche Einladung zum
Christfest-Gottesdienst mit Abendmahl am 25.12., 10 Uhr und
Neujahrs-Gottesdienst am 1.1.um 16 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Zürich.
Musik: Ich steh an deiner Krippen hier Paul Gerhardt / Johann Sebastian Bach BWV 469 (Schemelli-Gesangbuch)
The Zurich Chamber Singers, Dirigent Christian Erny
https://www.youtube.com/watch?v=Juz5OY94XDk
Ich steh an deiner Krippen hier,
Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesulein, mein Leben,
ich stehe, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und lass dirs wohlgefallen.
Ich lag in tiefster Todesnacht,
du wurdest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht,
wie schön sind deine Strahlen.
Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen,
und weil ich nun nicht weiter kann,
so tu ich, was geschehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen.